Global Employee - Leo Palma.

LEO PALMA – ein Wirtschaftsingenieur kennt keine Grenzen!

Leo Palma arbeitet seit 2016 bei der Schnitzer Group im technischen Projektmanagement. Vor seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur absolvierte er eine Ausbildung als IT- Kaufmann. Herr Palma hat eine starke Affinität zur Technik, gepaart mit einer sehr positiven Ausstrahlung, hoher Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Ideal für seine tägliche Arbeit als SYSTEMIC Projectmanager im globalen Umfeld.

1. Sie waren bereits mehrere Monate für die Schnitzer Group im NAFTA Bereich unterwegs und jetzt China? Was reizt Sie an Asien?
Bei der Schnitzer Group existiert eine hohe Flexibilität bei der täglichen Arbeit und natürlich auch in Projekten. Das macht den Alltag spannend. Ich persönlich war schon immer ein Asien- Fan und ergriff bereits während meines Studiums die Gelegenheit, ein Auslandssemester in Thailand zu absolvieren. Als 2019 eine interne Stellenausschreibung bei der Schnitzer Consulting Shanghai an mich herangetragen wurde, habe ich mich am gleichen Tag für den Einsatz in China beworben. Dies wurde sehr positiv aufgenommen und nach Übergabe der laufenden Projekte befand ich mich bereits zwei Monate später in Shanghai.

2. In welchen Ländern waren Sie bis dahin für die Schnitzer Group tätig? Gibt es ein Lieblingsland?
Ich hatte das Glück bereits viele internationale Projekte zu betreuen. Innerhalb Europas konnte ich in der Schweiz, Österreich, Polen, den Niederlanden sowie in Slowenien technische Projekt- Erfahrung sammeln. Nach einem monatelangen Projekteinsatz in Mexiko hatte ich den Wunsch weiterhin im NAFTA-Bereich beschäftigt zu sein. Seit meinem Umzug ist klar, dass China, wo ich seit 2019 lebe und arbeite, mein Favorit ist.

3. Wie lange werden Sie das chinesische Team unterstützen?
Die derzeitige Weltlage macht es einfach eine Entscheidung zu treffen. China hat die Pandemie nahezu überwunden. Hier kann man sich frei bewegen und man spürt COVID nur bedingt über Schlagzeilen aus dem „Ausland“. Arbeit und Leben gehen hier ungestört weiter und ich fühle mich hier in Asien sehr, sehr wohl.

4. Was macht Ihr „chinesisch“?
Leben und arbeiten in China ist mit guten Englischkenntnissen problemlos zu bewältigen. Somit hat sich mein chinesischer Wortschatz nicht allzu sehr entwickelt. Nachdem ich aber geplant habe längerfristig in China zu bleiben, belege ich nun einen chinesischen Sprachkurs, um auch sprachlich zu integrieren.

5. Können Sie sich noch an die ersten Wochen und Monate in China erinnern?
Selbstverständlich! Das Team hat mich hier herzlichst aufgenommen und bereits am zweiten Tag in China bekam ich mein erstes Projekt für einen Tier1 Lieferanten. Es ist einfach spannend einen ganz anderen „way of live and work“ zu erfahren. Und natürlich das Essen, welches vielfältiger nicht sein könnte. Von Anfang an war die Männer- WG mit Andreas Kohler, CEO der Schnitzer Consulting China, ein Zugewinn.

6. Was war/ist Ihr Highlight in China?
Es ist die Internationalität, das Flair der Großstadt und der Flow der Millionen-Metropole, der hier tagtäglich zu spüren ist. Man lebt und arbeitet in einem Schmelztiegel der Kulturen. Es ist ein absolutes Highlight, zu sehen, wie sich Nationen, Menschen, Sprachen parallel entwickeln und nur das Mensch sein zählt, egal welche Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Der Begriff Weltbürger passt hier total.

7. Welche Erfahrungen kann man Ihnen nicht mehr nehmen?
Es ist genau mein Ding in verschiedensten Ländern die unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbedingungen kennenzulernen. Auch einmalige Eindrücke und Erfahrungen, die ich in unterschiedlichsten Kunden-Projekten gewinne, erweitern meinen Horizont und gehören bei mir zu einem richtig guten Leben.

8. Was schätzen Sie am meisten an der Schnitzer Group?
Offenheit, Wertschätzung und Vertrauen! Diese Eigenschaften sind gelebte Werte bei der Schnitzer Group. Ich meine fast, sie sind einmalig. Eine persönliche Weiterentwicklung konnte ich immer unmittelbar mit der Geschäftsführung abstimmen und einen gemeinsamen Weg definieren, so dass stets eine win-win Situation entstand. Technisches Erfahrungswissen, was sich mit jedem Projekt erweitert. Man kann in den Projekten wirken und Vieles bewirken. Die enge Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen in internationalen Projekten zeigen immer wieder, wie Schwarmintelligenz aktiv gelebt wird. Vielfalt: Mal arbeitet man im Spritzguss, anschließend bekomme ich ein Projekt mit dem Schwerpunkt Metallumformung oder Carbon. Dann gibt es Themen mit Scheinwerfern, dann wieder ein Projekt mit Lufteinlassgittern oder Einspritzdüsen. Es sind die technischen und menschlichen Herausforderungen in Projekten, die nie langweilig werden.

9. Wie sind Sie damals auf die Schnitzer Group aufmerksam geworden?
Ich war Student und arbeitete an meiner Bachelor-Thesis. Parallel dazu war ich bereits im Bewerbungsprozess für eine Stelle. Zufällig kam ich ins Gespräch mit einem Schnitzer Group Mitarbeiter. Die Begeisterung, mit der er aus seinem Berufsalltag berichtete, schwappte schnell auf mich über und bereits am nächsten Tag ging meine Bewerbung an die Schnitzer Group raus. Nach dem Bewerbungsgespräch konnte ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick!

10. Die Schnitzer Group hat viele Experten in den unterschiedlichsten Gebieten, wie funktioniert das? Aufgrund langjähriger Expertise befinden sich im Schnitzer Group Team viele Kolleg:innen mit tiefgründigem Expertenwissen. Beispielsweise haben wir Experten in der Qualität, in der Metallumformung, im Spritzguss, im Werkzeug- und Maschinenbau, in der Carbontechnik, im Bereich Licht & Sicht. Auf diese Wissens-Yodas kann das Team jederzeit zurückgreifen. Unsere Kunden haben einen zentralen Ansprechpartner (One face to the customer) und ein ganzes Expertenteam im Background.

11. Wie lässt sich Ihr Beruf mit Familie vereinen?
Das ist der einzige Wermutstropfen. Die Covid-19 geschuldeten Aus- und Einreisebestimmungen verhindern die Reisen in die Heimat. Ich vermisse meine Tochter Anna sehr, ebenso meine liebe Mutter und die ganze Familie. Ich hoffe inständig, dass die Grenzen bald wieder aufgehen. Leider kann Facetime die realen Umarmungen nicht ersetzen.

Das Interview führte Ulrike Schnitzer mit Leo Palma.

 

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